Vegane Muffins ganz einfach selbst machen – nährstoffreich und lecker

Wer liebt sie nicht, die Muffins? Ob süß oder herzhaft, vegane Muffins sind ein toller und einfacher Leckerbissen für alle möglichen Anlässe: Frühstück, Geburtstagsfeiern, Schulessen, Brunch, Snacks für zwischendurch oder sogar für ein leichtes Abendessen. Und weil man weder Milch noch Eier braucht, um diese kleinen Leckerbissen zu genießen, habe ich heute ein supereinfaches veganes Muffin-Rezept für dich.

Diese perfekten veganen Muffins sind weich, süß, saftig und gefüllt mit frischen Birnen. Um sie auf das nächste Level zu bringen, verwende ich noch einen Hauch Nüsse – so bekommen sie einen besonderen Touch. Du kannst sie unheimlich vielseitig zubereiten. Ich liebe dieses Rezept und ich denke, du wirst es auch lieben!

Das beste Grundrezept für vegane Muffins

Sie sind die perfekten Mini-Kuchen für fast jede Gelegenheit. Besonders beliebt sind sie bei Kindern, für eine Garten-(Party), den Kindergeburtstag oder ein Picknick. Sie liegen wunderbar in der Hand. Das vegane Muffins-Rezept beruht auf ganz einfachen Basics. Denn um Muffins zu zaubern, die gut aussehen und auch noch herrlich schmecken, ist gar nicht so viel nötig. Sie sollen schön saftig sein, gut aufgehen. Soweit zur Basis eines guten Muffins. Grundsätzlich bestehen die kleinen Kuchen aus einem Rührteig, du kannst fast jeden Rührkuchen auch in kleinen Förmchen backen. Für die Basis brauchst du:

  • Mehl
  • Leinsamen
  • Backpulver
  • Apfelessig
  • Süßungsmittel
  • Öl

Vegane Muffins mit Nährstoffgarantie statt leeren Kalorien

Nur weil Muffins oft Süßwaren sind, bedeutet das nicht, dass sie nicht ziemlich gesund sein können. Meine Muffins sind nicht nur vegan, sondern auch zuckerfrei. Wenn du möchtest, kannst du das Rezept natürlich auch in eine glutenfreie Variante umwandeln. Ersetze einfach das Dinkelmehl mit Buchweizenmehl und nehme statt normalen Haferflocken glutenfreie Haferflocken.

Vegane Muffins mit Nährstoffgarantie – die dich nicht mit einem schlechten Gewissen bestrafen.

Diese Mini-Küchlein sind super einfach zu Hause zu zubereiten und viel gesünder als alle, die du in einem normalen Café findest. Außerdem gibt es hier eine ganze Menge Abwechslung. Für alle, die Obst, Gewürze und Schokolade lieben, ist etwas dabei. Deiner Kreativität sind beim Rezept keine Grenzen gesetzt!

Vegane Muffins ohne Zucker backen

Vegane Muffins müssen also keine Kalorienbombe oder Zuckergranate sein. Du kannst sie

kinderleicht ohne Zucker zu backen. In meinem Rezept süße ich meine kleinen Kuchen am liebsten mit getrockneten Soft-Datteln. Du kannst aber auch Alternativen verwenden:

  • Bananen. Bananen geben den Muffins eine besondere Süße und sorgen für eine tolle Konsistenz, da sie auch als Eiersatz in der veganen Ernährung gelten.
  • Kokosblütenzucker. Mein absoluter Zucker-Alternativen-Favorit. Er ist ein niedrig-glykämisches Süßungsmittel und schont daher den Blutzuckerspiegel, also das komplette Gegenteil des herkömmlichen weißen Industriezuckers.
  • Agavendicksaft. Perfekt für dich, wenn du deine Muffins saftig und schon fast fudgy liebst, denn durch die dickflüssige Textur verleiht Agavendicksaft den veganen Muffins eine angenehm frische Konsistenz.
  • Ahornsirup. Fungiert ähnlich wie der Agavendicksaft, nur verleiht der Ahornsirup den Muffins eine besondere Süße, die an einen kulinarischen Urlaub in Kanada erinnert.

Welchen Ei-Ersatz für vegane Muffins?

Flüssiger Ei-Ersatz ist am besten für das Muffin-Rezept. Ich habe dir meine 3 Favoriten zusammengestellt:

  • Apfelmus. Ist eine super Ei-Alternative für Rührteig, also perfekt für vegane Muffins. Der Apfelgeschmack geht beim Backen fast vollständig verloren. Drei Esslöffel Apfelmus ersetzen ein Ei.  
  • Bananen. Wie oben schon erwähnt, sind Bananen ein tolles natürliches Süßungsmittel, aber sie eignen sich auch hervorragend als Ei-Ersatz. Eine halbe Banane ersetzt ein Ei, dafür einfach eine reife Frucht mit der Gabel zerdrücken und in den Teig einrühren.
  • Chiasamen. Sie sind ähnlich wie Leinsamen und eignen sich auch super für Keksteig. Mit einem Esslöffel Chiasamen und drei Esslöffeln Wasser angerührt, werden die Samen gelartig und können unter den Teig gehoben werden – ersetzt ein Ei.

Rezept für vegane Muffins mit Birnen

Diese Mini-Küchlein sind großartig, wenn es mal schnellgehen muss. Sie sind perfekte Energielieferanten für zwischendurch und kommenganz ohne Zucker aus. Ich zeige dir, wie du sie kinderleicht zaubern kannst.Schürze raus und los geht’s!
Eigenschaften: eifrei, laktosefrei, milcheiweißfrei, vegan
Zubereitungszeit 30 Min.
Gericht Nachspeise
Portionen 9 Muffins

Equipment

  • Muffinblech

Zutaten
  

  • 3 EL gemahlene Leinsamen
  • 190 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 60 g Haferflocken
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 40 g Sesam
  • 2 Birnen
  • 60 g Nüsse
  • 10 getr. Soft-Datteln
  • 100 ml Rapsöl
  • 2 EL Apfelessig

Anleitungen
 

  • Die trockenen Zutaten mischen. Die Birnen waschen, putzen und grob raspeln. Die Nüsse grob hacken. Die Datteln sehr fein würfeln. Birnen, Nüsse, Datteln sowie Öl, Essig und 50 ml Wasser zügig unter die trockenen Zutaten rühren.
  • Den Backofen auf 180° vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Den Teig einfüllen und ca. 30 Min. backen
Keyword Vegane Muffins mit Birnen

Meine Tipps für die besten veganen Muffins

  • Bitte verwende für die Zubereitung nur gemahlene Leinsamen, denn die geschroteten reichen nicht aus. Gemahlene Leinsamen halten alles schön zusammen.
  • Wechsle das Obst! Verwende statt Birnen ruhig Beeren, Bananen oder auch Kirschen. Probiere dich aus und verwende das Lieblingsobst deiner Wahl.
  • Verwende unterschiedliche Saaten und Nüsse. Zum Beispiel eigenen sich Kürbiskerne super, denn sie sind eine richtige Proteinbombe und enthalten wichtige Nährstoffe.
  • Serviere die veganen Muffins sofort. Sie kommen warm und buttrig aus dem Ofen und man kann nur schwer widerstehen!
  • Verwende einen Eisportionierer! Er ist der sauberste und einfachste Weg, um den Teig in die Muffin-Formen zu bekommen. Mit einem Eisportionierer kannst du außerdem sicherstellen, dass die Muffins gleichmäßig groß werden.

Die veganen Muffins mit Schokostückchen oder Blaubeeren backen

Peppe das Rezept mit Toppings deiner Wahl. Entweder Schokostückchen und Blaubeeren im Teig oder am Schluss oben drauf. Dies gibt veganen Muffins noch einen extra Kick – einfach nur lecker! Frische oder gefrorene Blaubeeren funktionieren in diesem Rezept. Denn es ist schwierig, das ganze Jahr über süße, frische Blaubeeren zu finden. Wenn du gefrorene Blaubeeren verwendest, fügen sie hinzu, wenn sie noch gefroren sind.

Für die schokoladige Note kannst du ganz klassische Schokodrops verwenden oder, wie ich es auch liebe geraspelte vegane Schokolade in dem Muffinteig verteilen und mitbacken. Perfekt für Naschkatzen. Aber auch getrocknete Früchte lassen sich super im Teig verarbeiten und backen. Einfach experimentieren!

Vegane Muffins einfrieren, auftauen und verstauen – Tipps

Vegane Muffins lassen sich auch super einfrieren und für einen späteren Zeitpunkt wieder auftauen. Sie schmecken zwar am besten frisch aus dem Ofen, aber oft ist es praktischer, sie bereits am Vortag in Ruhe zubereiten zu können. Hier erfährst du, wie du deine kleinen Kuchen aufbewahren kannst, damit sie über mehrere Tage frisch bleiben.

Sie sollten luftdicht, also sehr gut verschlossen in einer Frischhaltedose aufbewahrt werden. Tiefgekühlt kannst du sie auch noch Monate nach der Zubereitung ganz einfach auftauen und genießen. Dank der kleinen Größe tauen die Muffins flott auf und wenn du sie noch kurz in Ofen schiebst, sind sie wieder frisch und herrlich warm.